Therapieangebot

Verhaltenstherapie für Erwachsene

Unter Psychotherapie versteht man im Allgemeinen die gezielte Behandlung von psychischen Störungen mit Krankheitswert. Es existieren zahlreiche Psychotherapieverfahren. Als sogenannte „Richtlinienverfahren“ sind jedoch nur drei Psychotherapieverfahren vom Gesetzgeber zur Heilkunde zugelassen, werden als ausreichend wissenschaftlich fundiert angesehen und von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Dazu zählen:

  • die Verhaltenstherapie
  • die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • die Psychoanalyse

 Kognitive Verhaltenstherapie

In meiner Praxis biete ich Psychotherapie für Erwachsene mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie an. Die Verhaltenstherapie besteht aus einem breiten Spektrum an Methoden zur Behandlung psychischer Störungen und Erkrankungen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Neueren Erkentnissen zufolge leidet im Laufe seines Lebens fast jeder Dritte unter einer psychischen Störung; eine solche Krise zu erleben ist also nichts Ungewöhnliches oder Seltenes. Mit Hilfe der Verhaltenstherapie lassen sich Wege finden, die Beschwerden zu beheben oder zumindest deutlich zu lindern. Bezogen auf den Menschen mit seiner individuellen Lebensgeschichte und Erfahrungswelt werden effektive Lösungen bei der Bewältigung von psychischen Problemen gemeinsam erarbeitet. Dazu gehört eine bestimmte therapeutische Grundhaltung, die sich in einer transparenten Arbeitsweise, Offenheit und der Begegnung auf Augenhöhe äußert.

Psychotherapie ist sinnvoll, wenn:

  • Ängste oder Zwänge das Leben beeinträchtigen
  • Erschöpfung oder Antriebslosigkeit die Bewältigung des Alltags einschränken
  • Konflikte oder Probleme unlösbar erscheinen
  • körperliche Beschwerden ohne greifbare organische Ursachen vorliegen

Dieses Erleben tritt unter anderem im Rahmen der nachstehenden psychischen Erkrankungen auf.

Depressionen, Burnout, Angststörungen wie Soziale Phobie (Angst vor der Bewertung anderer), spezifische Phobie (Spinnen, Schlangen) oder Agoraphobie (Angst vor bestimmten Situationen oder der Angst selber), Anpassungsstörungen (Ereignisse wie Kündigungen, der Tod nahestehender Menschen etc. die eine Vielzahl unterschiedlicher Reaktionen auslösen wie Ängste, langanhaltende Traurigkeit, Aggressionen), Posttraumatische Belastungsstörungen (nach bedrohlichen Erlebnissen wie einem Ãœberfall, Gewalterfahrungen, Unfällen...), Zwangsstörungen wie Waschzwang, Kontroll- und Wiederholungszwang, Gesundheitsängste,... Chronische Schmerzen (langanhaltende, oft jahrelange Schmerzen, die z.B. durch Unfälle, Operationen oder Erkrankungen verursacht wurden; Migräne), Persönlichkeitsstörungen (unflexible, verfestigte Verhaltensweisen, die sich immer wieder z.B. in Beziehungen zeigen, zu Konflikten führen und unter denen die Betroffenen leiden) etc. Ob und inwieweit eine psychische Erkrankung vorliegt oder sich jemand in einer Lebenskrise befindet, in der eine psychotherapeutische Unterstützung im Sinne einer Beratung oder eines Coachings sinnvoll ist, kann erst nach eingehender Diagnostik beurteilt werden. Entscheidend für die Aufnahme einer Psychotherapie ist jedoch immer der persönlich empfundene Leidensdruck.